Randnotiz, die Kolumne ...
Kolumnen
Randnotiz, die Kolumne vom Januar 2012:
Vorsicht,
Ansteckungsgefahr!
„Hatschi!“ – „Gesundheit!“
Es ist Erkältungszeit. Um
nicht angesteckt zu werden,
ist es vor allem wichtig, sich
regelmäßig die Hände zu
waschen.
Glaubt man der
Werbung, sollte/muss man
desinfizierende Seife nutzen
und am besten alles
desinfizieren, mit dem man
irgendwie in Berührung
kommt, ja sogar antibakterielle
Müllbeutel soll man
verwenden. (Häh? Die machen
für mich ungefähr so
viel Sinn wie ein schmutzabweisender
Putzlappen.)
Und durch einen klinisch
reinen Fußboden sollen
vor allem unsere Kleinsten
geschützt werden, wenn
sie – oh Schreck! – auf
allen Vieren umherkrabbeln.
Dabei ist mittlerweile
erwiesen, dass unser Immunsystem
„trainiert“ werden
muss. Wenn wir nicht
ständig mit Bakterien und
anderen Krankheitserregern
konfrontiert werden,
entwickeln wir Allergien
und „verweichlichen“.
Als
Kinder haben wir doch alle
mal Sand gegessen, oder?
„Dreck reinigt den Magen“,
hieß es damals.
Aber sollte ich meinem
Sitznachbarn im Bus nun
dankbar sein, wenn er mich
mit seinem Schnupfen ansteckt?
Für den, den es erwischt,
tut es mir leid, aber
vom Nebenmann direkt angeniest
zu werden, ist trotzdem
nicht schön.
Also: Bitte Hand vor
den Mund beim Niesen.
Oder in den Ellenbogen
niesen, wie es die Benimmtrainer
heutzutage
empfehlen. Danke!
Eure Anja.
(ajl)
Randnotiz, die Kolumne vom Oktober 2011:
Kennen Sie das?
Sie haben bis über beide
Ohren zu tun, arbeiten
wie verrückt an einem
wichtigen Projekt und stehen
kurz vor der Fertigstellung –
dann der Schock:
Ein ganz wichtiger Bestandteil
fehlt. Nicht nur
ein Baum wurde übersehen
– der ganze Wald ist
irgendwie aus dem Fokus
gerutscht.
Genau so ist es diesmal unserer
Randnotiz ergangen.
Erst als die Oktober-Ausgabequasi
druckreif war, haben
wir festgestellt, dass unsere
liebgewonnene Kolumne
fehlt. Mist!
Was lernen wir daraus fürs
Leben?
Zwischendurch einfach
mal innehalten und den
Blick für das große Ganze
weiten!
(axl)
Randnotiz, die Kolumne vom September 2011:
Guerilla
Knitting
Was ist denn hier los?
Wie niedlich! Anmutig
schmiegen sich
plötzlich überall liebevoll gehäkelte,
gestrickte und gefilzte
Stoffe um Flora, Stahl, Stein
und Beton.
Dachte ich zuerst
noch, jemand erlaubte sich
dort einen – zugegebenermaßen
optisch sehr ansprechenden
– Scherz, tauchen die
hübschen Verzierungen mittlerweile
an vielen Ecken in Oldenburg
auf.
Farbenprächtig
und kunstvoll, lenken sie mich
vom tristen Einheitsgrau des
momentanen Sommers (oder
auch Nicht-Sommers) ab.
Jetzt werden also schon Laternenpfähle,
Fahrradständer
und Bäume eingekleidet?!
Bei diesem Sommer eigentlich
nicht anders zu erwarten.
Guerilla Knitting nennt man
diesen neuen Trend.
Statt Blumen im Beet gibt es
nun eben gehäkelte Blumen
am Laternenpfahl. Ich bin
gespannt, ob in der nächsten
Zeit in Oldenburg noch mehr
„verhüllt“ wird.
Im Gegensatz
zur „Kunst aus der Sprühdose“
werden die kleinen Kunstwerke
vielleicht aber auch wieder
genauso sang- und klanglos
verschwinden, wie sie vor einigen
Monaten aufgetaucht
sind.
Na ja. Schade eigentlich
…
(Mechthild Oetjen)
Randnotiz, die Kolumne vom August 2011:
Auch mit 41
bleibt man Kind
Letzte Woche rief meine
Mutter an: „Kannst du mir
mal sagen, wieso wir euch eigentlich
nicht im Garten helfen
dürfen?“ Mehrfach hatten
meine Eltern ihre Hilfe angeboten,
aber ich wollte ihnen
das nicht zumuten.
Die Vorgeschichte: Unser
Garten ist uns leider „etwas“
entglitten. Vor einigen Wochen
habe ich voller Wut die ganze
Kirschlorbeerhecke gefällt und
dabei den gesamten Garten
in Schutt und Asche gelegt.
Danach: Arbeit, Arbeit, Arbeit,
die Zeit war knapp … So waren
inzwischen die Disteln bis
zu den Knien gewachsen und
der Rasen war unter Kirschlorbeerhaufen
und Schredderabfällen
gestorben, und Redaktionshund
Campari hat, auf der
Jagd nach Maulwürfen, reichlich
Löcher in die verbliebenen
Freiflächen gegraben.
Zurück zum Telefonat:
„Wir machen das doch gerne!“
Obwohl ich mich in Grund
und Boden schämte, willigte
ich aus Respekt vor meiner
Mutter ein. Letzte Woche waren
die beiden dann da und
haben „die Kuh vom Eis geholt“
(original Wortwahl meiner
Mutter).
Der Garten sieht
nun wieder vorzeigbar aus.
„Und sowas passiert nicht wieder!“
sagte meine Mama. „Wir
kommen jetzt alle 14 Tage und
helfen euch.“
Nach dieser „Hilfsaktion“ wurde
mir bewusst, dass ich trotz
meiner 41 Jahre immer das
„kleine Kind“ bleiben werde,
und egal wie alt ich bin, wenn
Mama ein Machtwort spricht,
dann ist das so!
Aber es ist
auch schön, irgendwie war es
ein tolles Gefühl. Wenn wirklich
mal Not am Mann ist, sind
unsere Familien da – ohne
Wenn und Aber.
Liebe Mama, lieber Papa!
Vielen Dank, nicht nur für die
Gartenarbeit, einfach für alles.
Euer (kl. Kind) Marlies. (mmi)
Randnotiz, die Kolumne vom Juli 2011:
Briefe sind doch voll von
gestern. Oder nicht?!
Wenn ich den Postkasten
öffne, weiß ich
meist schon vorher,
was mich erwartet: Rechnungen,
Versicherungspost und
Nachzahlungen, nahezu das
volle Programm, um dem finanziellen
Ruin näher zu kommen.
Nein, Briefkästen sind heutzutage
eher weniger Botschafter
freudiger Nachrichten. Doch
letzte Woche war das anders:
Ich bekam einen Brief einer
Freundin, einer Freundin, die
bei Facebook aktiv ist, eine
Email-Adresse besitzt und die
natürlich auch ein Handy hat!
Warum also macht sie sich
dann die Mühe und setzt sich
daran, mir handschriftlich einen
Brief zu schreiben, wo es
doch so viel einfacher ginge?
Wir versuchen alles schnell
zu machen, betreiben permanent
„Multitasking“ und
verlieren dabei manchmal
das Wichtige aus den Augen.
Meine Freundin dagegen hat
sich Zeit für mich genommen,
schönes Briefpapier mit Blümchen
ausgesucht, ihre Wortwahl
aufs Genauste überdacht
und eine Briefmarke
gekauft …
E-Mails sind zwar ganz nett,
bequem und praktisch, Briefe
dagegen aber viel, viel spannender:
Du hältst etwas in der
Hand, stehst vor der schwierigen
Aufgabe Hieroglyphen
entziffern zu müssen, hast
nahezu die Pflicht zurückzuschreiben,
und schließlich
steht auch noch der witterungsbedingt
schwere Gang
zum Postkasten an.
Aber – wenn das alles dazu
führt, dass du einer dir wichtigen
Person ein wenig Abwechslung
in ihrer Rechnungseinöde
verschaffst, wird
es sich gelohnt haben. Briefe
sind nicht von Gestern, sondern
können uns schon morgens
am Frühstückstisch den
Tag versüßen.
(Kim-Sarah Marienfeld)
Randnotiz, die Kolumne vom Juni 2011:
Der NADORSTER EINBLICK fragt, Bürger antworten - Runde 2
In der letzten Ausgabe hatten wir eine
recht heftige Meinung zur Entwicklung
von Nadorst. Hier eine andere Meinung:
Über Haider/Mettner, die sich in die Defensive gedrängt
fühlen und zu einer ziemlich unfreundlichen Darstellung
der „Nadorster“ kommen, kann man sich ärgern, lustig machen,
... tu ich aber nicht.
Ich wohne seit 15 Jahren in der
Nähe von Würdemann, wo sich, tatsächlich, 1. die Diakonie,
als Anlaufstelle für Obdachlose, 2. ein von vielen Afrikanern
frequentierter Laden und 3, nun ja etwas Prostitution angesiedelt
hat. Von keiner dieser Bevölkerungsgruppen habe ich
mich jemals belästigt gefühlt.
Was kann Herr Schwandner dafür? Ich teile auf jeden Fall
seine Meinung, dass ZUZUG in jeder Form Oldenburg GUT
TUT. Dass die „Nadorster“ nicht so „brummt“ wie die Innenstadt
- obwohl es ja, unnötig zu erwähnen, Klasse-Läden gibt
wie Willers, Lichthaus Kuck, Lindenhofsgarten etc .–, liegt
vielleicht auch an unserem neuen Einkaufspalast, gegen den
ich aber sonst nichts habe.
Ich glaube eher, OL ist (noch) zu
klein für mehrere attraktive Einkaufszentren ...
Ich persönlich brauche auch keine fünf „Sportbars“, aber andere
anscheinend wohl, und es beschwert sich ja auch keiner
über zehn Apotheken oder zehn Friseure.
Kurz: Ich fühle mich
hier wohl und habe als Hundebesitzer immer ein „Tütchen“
dabei – im schönen Monat Mai! Schade, dass ich am Erlebnis-
Sonntag auswärts bin! Gruß! K. Ellwanger (per E-Mail)
Anmerkung der Redaktion:
Das Thema scheint zu bewegen.
Leider konnten wir einen Leserbrief wegen allzu deutlicher
Worte nicht abdrucken. Wir freuen uns aber weiterhin
auf Ihr Feedback, bitte dann aber in gemäßigter Ausdrucksweise!
Per Post: Ammergaustraße 43, 26123 OL oder per
E-Mail an leserbriefe@nadorster-einblick.de
Randnotiz, die Kolumne vom Mai 2011:
Der NADORSTER EINBLICK fragt, Bürger antworten
In der April-Ausgabe vom NADORSTER
EINBLICK hatten wir gefragt: Erstickt
Nadorst in Hundekot, Unrat, Dreck & Müll?
Hier der Leserbrief von M. Haider und K.H. Mettner aus Nadorst:
Sehr geehrte Damen und Herren, Aprilausgabe „Nadorster-Einblick 2011“, gewünscht; die Meinung zu Nadorst. Unsere Meinung und Erfahrung: Seit ca. 2 ½ Jahren sind wir in der Sonnenstraße Nr. 45.
Von Westerstede kommend, haben wir uns damals für eine Wohnung - Neubau der Fa. Kuhlmann; entschieden. Grund: Stadtnähe, kurzer Weg zum Bahnhof, kurze Wege ins
Grüne.
Leider mussten wir aber feststellen, in dieser Zeit ist es in Nadorst „bergab“ gegangen. Die Nadorster doch zu einer Meile von Freudenhäusern, Spielhallen und Geschäften mit zweifelhafter Gestalt geworden. Die guten und seriösen Geschäfte gehen immer weiter in den Hintergrund – schade.
Dreck und Unrat, sowie „dunkle Gestalten“ wie im Rotlicht- und Spielhallen-Milieu üblich, beherrschen inzwischen große Teile der Straße. Wir jedenfalls, und viele tun es uns gleich, meiden die Nadorster Straße, fahren teilweise über die Donnerschweer Straße, um das Elend nicht zu sehen.
Mit Freunden und Bekannten in Nadorst zu bummeln, unmöglich. Wir tragen uns schon mit „vielen Gedanken“, wie Mitbewohner der „Neubauanlage“ auch. Eine Mitschuld ist diesem „Herrn Schwandner“ zu geben. Lieber ‚China‘ als in Oldenburg für Ordnung zu sorgen!
Viele Grüße, Meike Haider, K.H. Mettner
Soweit so ehrlich. Harter Tobak, gibt es noch mehr
Meinungen dazu?
Schreiben Sie uns Ihre Anmerkungen an: Redaktion NADORSTER EINBLICK, Ammergaustraße 43, 26 OL, oder per E-Mail: info@nadorster-einblick.de
Randnotiz, die Kolumne vom April 2011:
Alles Bio, Öko, oder was?
Ich versteh das mit dem Bio
nicht. Ist Bio nicht schon,
wenn irgendwas so ganz natürlich,
einfach nur wächst?
So richtig in der Erde, meine
ich. Gemüse und so. Oder so
eine Kuh auf der Weide.
Ist das nicht von Haus aus
schon Bio? Nein. So einfach
ist das scheinbar nicht, es
muss schon extra Bio angebaut
werden. Am besten ohne
Gülle und Pestizide.
Ohne, oder zumindest
mit ziemlich wenig
(Öko/Bio-)Pflanzenschutzmitteln.
Es
muss bei Mondschein,
politisch korrekt angepflanzt
werden und
mit einem biobenzinbetankten
Trecker
geerntet werden.
Am besten noch von
Hand. Das ist dann
Bio. Grundsätzlich ja
gut! Das versteh ich
noch.
Dass eine Cola Light
nicht so richtig Bio
ist, das leuchtet mir
ein.
Aber was ich
nun überhaupt nicht mehr
verstehe, ist, wenn ich in einem
Supermarkt, „der die
Lebensmittel sehr liebt“, Bio-
Radieschchen & Bio-Kohlrabi
aus Spanien finde, die in einer
schwarzen Plastikschale liegen und mit einem roten
Demeter-Plastikbeipackzettel
auch noch in Plastikfolie eingeschweißt
sind.
Was ist daran jetzt noch Bio?
Oder Öko? Oder was? Naja,
um den Plastikmüll kümmert
sich dann die Bio-Plastik-Mülldeponie?
Brauche ich jetzt
eine braun-gelbe Bio-Plastik-
Tonne? Ich bin verwirrt.
PS:
Daneben lag übrigens ein
uneingepackter Kohlrabi in
einem Korb. Kostete das gleiche,
war aber scheinbar nicht
Bio. Mist, konnte ich leider
nicht kaufen.
Will mich ja gesund
ernähren!
(axl)
Randnotiz, die Kolumne vom März 2011:
diesmal von M. Petrick
Rente mit 67?
Politisch, obwohl beschlossen, ist sie immer
noch Gegenstand heißer Debatten, denn abschließend
beantwortet ist eine Frage noch nicht: Wo sollen die „Alten“
arbeiten? Interessant ist aber auch die Situation der Selbstständigen.
Die müssen oft bis zum „letzen Tag“ arbeiten.
Der Autor denkt hierbei vorrangig an den kleinen Kaufmann
um die Ecke, der z. B. seit Jahrzehnten Zeitschriften & Tabakwaren
verkauft und – das ist das eigentliche Thema – eine
Lottoannahmestelle betreibt.
So eine musste nämlich am 1. Januar auf Betreiben der Niedersächsischen
Lottogesellschaft schließen, was zur Folge
hatte, dass die Nadorster Straße zum „Lottonotstandsgebiet“
wurde. Zwischen Stadtmitte und Hochheiderweg, also auf gut
4 Kilometern, gibt es jetzt keine Annahmestelle mehr.
Der korrekten Berichterstattung ist es geschuldet, dass der vor
mehr als 20 Jahren geschlossene Vertrag beinhaltet, dass er
mit Erreichen des 65. Lebensjahres des Kaufmanns ausläuft.
Alle Bemühungen, eine Verlängerung zu erreichen, scheiterten.
In Hannover hält man fest am juristischen Grundsatz: „pacta
sunt servanda“ – Vertrag ist Vertrag.
Verlässliche Geisteshaltung zwar, allerdings hätte vor 20 Jahren
wohl keiner daran gedacht, dass der Gesetzgeber 2 Jahre
Arbeitszeit draufsatteln würde.
Perspektivenwechsel: Der Kunde ist König – eine Erkenntnis,
die sich inzwischen bis in die letzte Amtsstube durchgesetzt hat,
scheinbar aber nicht bis zu den Lottogesellschaften. Das Ausdünnen
der Annahmestellen zwingt den Kunden zu weiteren
Wegen, um ihr Stückchen Papier, das Manifest ihrer Träume,
loswerden zu können. Fazit: So braucht man mittlerweile nicht
mehr nur Glück, um im Lotto zu gewinnen, sondern nun auch,
um überhaupt eine Lottoannahmestelle zu finden.
(Quelle: »www.ganz-oldenburg.de«. Red. gekürzt)
Randnotiz, die Kolumne vom Januar 2011:
Schlechte Vorsätze für 2011.
Nächstes Jahr wird alles anders.
Ich habe mir viel vorgenommen. Ich habe
auch Ende 2010 wieder einen Haufen Vorsätze!
Diesmal aber keine guten!
Ich werde wieder anfangen zu rauchen, noch mehr Fast
Food essen und öfter mal 2 bis 8 Bierchen trinken. Ich
möchte die Texte für den NADORSTER EINBLICK nur noch
auf die allerallerletzte Minute liefern, öfter mal besonders
unfreundlich zu meinen Mitmenschen sein und die frisch
verdiente Kohle für allerlei Unfug,
mit vollen Händen aus dem Fenster werfen.
Genau das werde ich tun!
Und wenn das diesmal wieder genau so gut klappt,
wie mit meinen guten Vorsätze aus dem letzten Jahr,
dann werde ich in 2011 ein schlanker,
netter, reicher und gesunder Mann werden!
Das wäre doch mal was.
Am 1. Januar geht´s los. Ich
bin gespannt. Prost Neujahr!
Euer Axel
Randnotiz, die Kolumne vom Dezember 2010:
Silvester, wieso,
weshalb, warum?
Wikipedia.de meint: Als Silvester
wird in einigen europäischen
Sprachen der 31.
Dezember, der letzte Tag des
Jahres im gregorianischen
Kalender, bezeichnet. Auf Silvester
folgt der Neujahrstag,
der 1. Januar des folgenden
Jahres. Soweit so klar. Aber
woher der Name?
Wikipedia weiter: Die Assoziation
des Jahresendes mit dem
Namen Silvester geht auf das
Jahr 1582 zurück. Damals verlegte
die Gregorianische Kalenderreform
den letzten Tag des Jahres vom 24. Dezember
auf den 31. Dezember, den
Todestag des Papstes Silvester
I. Aha!?
Unglaublich, so einfach war
das 1582: Papst gestorben.
Jahresende verlegt. Das ist ja
fast wie die 1980 eingeführte
Sommer-Winterzeit-Umstellung.
Warum erfindet eigentlich
niemand mal das „lange
Wochenende“?
Wäre doch schön, wenn
der Freitag wirklich frei
wäre, oder?
Prosit Neujahr!
(axl)
Randnotiz, die Kolumne vom September 2010:
Wann macht man das Maul auf, und wann schweigt man lieber?
in den Medien über Thilo Sarrazin, Integration, Politik oder Hartz IV gesprochen wird. Nichts erregte die Gemüter mehr. Keine Fernsehsendung, kein Radiointerview, kein Zeitungsbericht, in dem es nicht um diese Themen geht. Jeder hat dazu etwas zu sagen.
Doch wie sieht es mit regionalen Themen / Problemen aus. Wie wird da diskutiert?
Einige reden, der Rest schweigt, oder man spricht aus den verschiedensten Gründen nur hinter vorgehaltener Hand. Ein gutes Beispiel ist die letzte Umfrage im Nadorster Einblick. Sie erinnern sich?
Es ging um Obdachlose, Drogen, Müll & Alkohol! Ein heißes Thema wie sich rausgestellt hat. Es wurde viel diskutiert. Leider nur nicht öffentlich. Die Redaktion wurde auf Ihren Streifzügen durch Nadorst sehr oft auf dieses spezielle Thema angesprochen.
Doch, warum haben wir dann keine Leserbriefe bekommen? Hier eine kurze Erklärung:
Desinteresse kann es nicht sein, dazu waren die Gespräch zu intensiv. Scheinbar spielt Angst eine gewisse Rolle. Angst vor eventuell eingeschlagenen Schaufensterscheiben. Angst nicht politisch korrekt darzustehen. Angst vor möglicher körperlicher Gewalt.
Schade, oder? Mit Schweigen erreicht niemand eine eventuell wünschenswerte Verbesserung, oder? Dabei wäre der Dialog so wichtig! Darüber sollten wir nochmal reden, oder?! (axl)
Randnotiz, die Kolumne vom September 2010:
Herr Cordes. Mein Held.
Ehrlich! Es gibt sie noch. Die echten Helden des Alltags. Meiner heißt Herr Cordes und arbeitet bei Euromaster an der Nadorster Straße.
Wie es dazu kam: Ich war gerade mit meinem Auto in der Werkstatt und wurde drauf hingewiesen, dass ich eine Schraube im hinteren Reifen habe.
Hurra! Gerade in der Werkstatt gut Geld gelassen und nun auch noch nen neuen Reifen. Vielleicht sogar 2. Man kennt das ja. „Oh, da nehmen Sie besser gleich den anderen Reifen auch neu. Sonst läuft da noch was schief …“
Mit schlechter Laune machte ich mich auf den Weg zum nächsten Reifenhändler. Die konnten mir nicht helfen. Reifenfabrikat nicht da.
Reparatur nicht möglich, weil Hochgeschwindigkeitsreifen. Wusste gar nicht, dass ich so ein flottes Auto habe, aber naja. Also weiter zum nächsten.
Junge, netter Mann hinterm Tresen. „Muss ich mir angucken“, sagt er. Finde ich gut. Er guckt. “Ach“, sagte er, „das ist ein V-Reifen, da könnte noch was gehen. Reparatur und so.“ Ich schöpfe Hoffnung.
Kurz gesagt: Wagen da gelassen und auf Anruf gewartet. Anruf bekommen. „Auto fertig.“ Dann der Hammer! „Sie hatten Glück, die Schraube war nur leicht im Gummi. Nichts kaputt. Wir brauchten gar nichts machen.“
PERFEKTO!!! 10 Euro für die Kaffeekasse. Das nenne ich ehrlich. Er hat zwar jetzt keinen Umsatz gemacht, aber wenn meine Reifen runter sind, komme ich garantiert wieder. Versprochen. Danke Herr Cordes! (axl)
Randnotiz, die Kolumne vom Juli 2010:
RANDNOTIZ aus dem Leben einer Redaktion, die Auszog um ein ganz einfaches Titelbild zu schießen …
Die Idee war genial. Für die Sommer-Ausgabe des NADORSTER EINBLICK sollte unser Redaktionshund „Campari“ das Magazin aus einem Badesee retten.
Soweit so gut. Magazine aufgerollt, Fotoapparat eingepackt und ab an den See. Den Hund hat`s gefreut. Doch die Umsetzung war schwieriger als gedacht.
Wussten Sie, dass aufgerollte Magazine - mit 16 Seiten - nicht schwimmen? Wir nicht. Wir mussten ganz schön was anstellen um ein schönes Titelfoto zu schießen.
Und nachher die untergegangenen Magazine aufräumen..
Randnotiz, die Kolumne vom Mai 2010:
Es geht auch ehrlich!
Abzocke wo immer man hinsieht. Jeder ist nur auf seinen eigenen Vorteil bedacht, muss zusehen wie er klar kommt. Egoismus pur!
Mich hat es in der letzten Woche getroffen. Unterwegs für den NADORSTER EINBLICK, immer in Eile, scharf gebremst, rechts ran, rein in die Parkbucht, Motor aus und Tür auf – RUMS!
Vor mir rote Bremsleuchten. Ein VW Polo hält am Straßenrand. MIST! Ich hab dem VW den Seitenspiegel mit meiner Tür weggehauen.
Schön doof, aber Gott sei Dank bin ich wenigstens heil geblieben. Spiegelglas kaputt. Kratzer auf dem Gehäuse des Außenspiegels. Zum Glück nicht abgebrochen.
Ältere Damen. Adressen ausgetauscht. Sehr nett, kein Problem. Später der Anruf von Ihrem Mann, ich soll mir keine Sorgen machen, das wird schon nicht so teuer. Ich könne mir zu Ostern ruhig ein Stück Braten kaufen. Mir schwant Gutes.
Gestern war ich bei Familie D. um zu bezahlen. „62,88 Euro, bitte. Wir wollen nicht mehr als es tatsächlich gekostet hat,“ sagt Herr D., „nur ein neues Spiegelglas, den Kratzer haben wir wegpoliert!“
Es geht also auch anders. Danke Familie D., für mich sind Sie ein Vorbild in der heutigen Zeit.
Ich wünsche Ihnen für die Zukunft alles Gute! (axl)
Randnotiz, die Kolumne vom April 2010:
April. Frühling – wir feiern Ostern...
... und suchen buntbemalte Eier. Aber was soll das eigentlich. In welchem Zusammenhang stehen Jesus und der Osterhase zueinander? Ostern ist die jährliche Gedächtnisfeier der Auferstehung Christi im Christentum, der nach dem Neuen Testament als Sohn Gottes den Tod überwunden hat.
Soweit so gut, aber was in aller Welt hat ein Hase damit zu tun, der auch noch unsere Eier bemalt?
Tatsache ist: Bis heute gibt es keine endgültige Erklärung für den eierbringenden Hasen. Einige der gängigen Theorien:
1. Einige frühe bemalte Ostereier zeigen das Dreihasenbild – ein Symbol für die Dreieinigkeit.
2. An einer Stelle der Bibel, dem Ps 104,18 wird in älteren Übersetzungen von „Hasen“ bzw. Kaninchen gesprochen.
3. Die Frühlingsgöttin Eostre oder das deutsche Äquivalent Ostara, hatte als Symbol den Hasen und das Ei.
4. Aufzeichnungen erwähnten den Zehnt, oft Hasen und Eier, der am Gründonnerstag von den Bauern entrichtet worden ist.
Alles nicht überzeugend, aber eins steht fest, ob man gläubiger Christ ist oder nicht. Ostern ist eine wichtige und wertvolle Zeit. Ich glaube – Ostern ist eine Zeit, die man am besten mit der Familie genießt, in der man einmal in sich gehen & vielleicht auch mal über „Gott und die Welt“ nachdenken sollte.
Von mir aus auch mit einem bunten Ei zum Frühstück. (axl)
Randnotiz, die Kolumne vom März 2010:
Muss „die Nadorster“ schöner werden?
Ich würde sagen Ja … äh … Nein … Vielleicht …
Vieles könnte, einiges müsste, aber eigentlich ist es doch ganz nett hier, oder?
Die Nadorster ist nicht wirklich schön, ist nicht aalglatt, aber gerade das macht ihren Reiz aus! Multikulti mit dem Flair einer ländlichen Großstadt.
Die Nadorster ist besonders. Besonders in ihrer Vielfalt und ihren Möglichkeiten. Manchmal etwas dunkel, manchmal etwas schmuddelig, hier und da ein graues Haar und die eine oder andere Falte im Asphalt, aber immer ehrlich und direkt.
In diesem Sinne Nadorster, mein Wunsch für dich: bleib wie du bist und erfinde dich immer wieder neu!
Verkauf dich nicht unter Wert und zeig was du zu bieten hast! Schön das es dich gibt du „Langes Ende“, du Durchgangsstraße mit Herz!
PS. Ne schöne Weihnachtsbeleuchtung wäre trotzdem nett. Halt dich ran, es sind nur noch knappe 9 Monate bis XMAS! (axl)
Interessante Links
- AKTUELLE AUSGABE als PDF
Released: 01.01.2012 | Magazin - Agentur MANGOBLAU
Released: 29.07.2011 | Werbeagentur - Paul Hewitt
Released: 01.12.2011 | Feine Hemden - D.IT Systemhaus, Markus Deuling
Released: 25.02.2011 | IT-Profi - Die Nadorster e.V.
Released: 03.03.2010 | Werbegemeinschaft - finance-vision, Andree Buggel
Released: 25.02.2011 | Finanzmakler - Alt-Oldenburg.de
Released: 23.02.2010 | Oldenburg-Portal - NWZ
Released: 22.02.2010 | Online-Zeitung - Willers
Released: 21.02.2010 | Eisenwaren - Maike Wöhltjen
Released: 20.02.2010 | Therapiezentrum - SELAM
Released: 15.02.2010 | Lebenshilfe - Göbel
Released: 29.01.2010 | Juwelier - Blumenhaus Sündermann
Released: 19.01.2010| Blumenhaus - Kleines Königreich
Released: 12.01.2010| Eventagentur - LUGEO.de
Released: 09.01.2010 | Trauerportal - Der Herrenfriseur
Released: 08.01.2010| Friseur
Thema:
Der 3. Nadorster Erlebnistag
Der 3. Nadorster Erlebnistag ist vorbei - und war ein voller Erfolg!
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