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Ihr NADORSTER EINBLICK am Sonntag, 5. September 2010, um 04:19:04 Uhr

Nadorst: Gestern-Heute-Morgen ...

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Ausflug in die Geschichte





Hätten Sie es gewusst? Der am 31. Juli 1894 geboren, expressionistische Maler und Grafiker Fritz Fuhrken hatte seine Wurzel in Nadorst.

Fuhrken verbrachte seine Kindheit zunächst in Nadorst, dann in Munderloh und schließlich ab seinem 6. Lebensjahr in Stickgras.

Weitere Stationen seines Lebens: Einschulung 1901, Besuch des Lehrerseminar in Bremen, 1. Weltkrieg, 15-monatige Gefangenschaft in Großbritannien, Gründung der Künstlergemeinschaft „Der Fels“ (1921-1927), Studium an der Kunstakademie Kassel von 1925 bis 1927, 18. Juli 1943, wählte er in Hesdin, im Departement Pas-de-Calais, den Freitod. (Bild/Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Fritz_Fuhrken)

----------------------------------------------------------------------------------------------------------- Es war einmal und ist noch immer: „Der Lindenhofsgarten!“

… ein Gastwirt, der um seine Bierkonzession kämpfen musste, eine Zollstation und Wegegeldhebestelle, ein Platz auf dem Konzerte gegeben wurden.

Aus der Chronik des Lindenhofsgarten: Ein echtes Schmuckstück der Nadorster muss vor dem ersten Weltkrieg der Garten des Lindenhofes mit seinem alten Baumbestand gewesen sein. Seit der Erbauung des Gasthofes (um 1840) waren damals immerhin 70 Jahre vergangen.

Die von den ersten Besitzern geschaffene Gartenanlage, insbesondere die gepflanzten Bäume konnten also bereits auf ein ganzes Menschenalter zurückblicken …

… in der äußersten Ecke befand sich eine Terrasse, auf der an schönen Sommertagen die Infanteriekapelle unter Kapellmeister Ehrich konzertierte. Die Bewohner kamen so kostenlos in den Genuss der musikalischen Darbietungen …

Der Tradition folgend wird auch heute noch im Lindenhofsgarten musiziert. (siehe Bericht über Christian Rannenberg in diesem Heft) Fortsetzung folgt …

(Quelle: Freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Familie Übelhack aus; „Die Chroniken vom Lindenhofsgarten“, zusammengetragen von Wilhelm Korte.)

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Nadorst damals, Nadorst heute:


Die Nadorster Straße erhielt ihren heutigen Namen erst in der Mitte des neunzehnten Jahrhunderts.

Die vorher als Friesische Heerstraße bezeichnete älteste Verbindung der Stadt Oldenburg in Richtung Norden führte zum Kloster Rastede.

Sie verlief vom Getrudenfriedhof aus durch unbewohntes Heidegebiet zum geistigen Zentrum der damaligen Grafschaft.

Die ersten Ansiedlungen an der Straße erfolgten ab etwa 1650.

Seit Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts hat sich die Nadorster Straße dann mehr und mehr zu einer abwechslungsreichen Geschäftsstraße entwickelt. (axl)

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Es war einmal in Nadorst … es war einmal ein Kino.

Viele der jüngeren Nadorster werden es gar nicht mehr wissen, dass in der Nadorster Str. 87/88, dort wo heute Richter’s Billard- & Dartcenter zum Billard- & Dartspielen einlädt, es bis zum Jahr 1978 ein Kino gab.

Der Name lautete: „Capitol im Lindenhof“ und wurde bis zu seiner „Pensionierung“ von Karl Born betrieben. Born hatte es ca. 1969 gepachtet und die Sitzanzahl für mehr Beinfreiheit und Komfort auf 511 reduziert.

Davor gehörte der Lichtspielpalast der Capitol GmbH von Heinrich Hanenkamp, der es wiederum von der Erbengemeinschaft von August Peer übernommen hatte.

Doch die Geschichte des Kinos geht noch weiter zurück.

Das Kino das am 29. August 1952 unter dem Namen „Lindenhof-Lichtspiele“ seine Pforten öffnete, hatte 700 Plätze und war das dritte Lichtspielhaus von August Peter und Alfred Osterhaus, die auch die „Oldenburger Lichtspiele“ und die „Schauburg- Lichtspiele“ betrieben.

„12 Uhr mittags“ mit Gary Cooper wird wohl einer der ersten Filme gewesen sein, die damals noch in schwarz/ weiß, über die Leinwand flimmerten …

Good old times! (axl)

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